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Geheime Dramaturgische Gesellschaft Posts

1. Jahrestagung der Geheimen Dramaturgischen Gesellschaft – Tag 3

Mit Kuchen zum Frühstück und natur­na­hem Warm-Up begann der letz­te Tag der ers­ten Jahrestagung. Danach beka­men beim letz­ten Impuls in einer Gesprächstypentombola alle einen Baustein zuge­lost, aus dem nach einem Gang durch die Themen und Gespräche der letz­ten Tage ein Gesprächs-Alter-Ego ent­stand, der dann foto­gra­fisch und in einer Vernissage den ande­ren prä­sen­tiert wur­de.
Beim anschlie­ßen­den Mittagessen wur­den die gemein­sa­me Zeit reflek­tiert, Getränkerechnungen begli­chen und Wünsche und Ideen für eine nächs­te Tagung auf dem Tisch fest­ge­hal­ten, bevor alle Teilnehmenden mit neu­en Formaten und eini­gen Impulsen im Gepäck in Richtung Bahnhof auf­bra­chen.

 

1. Jahrestagung der Geheimen Dramaturgischen Gesellschaft – Tag 2

Der Vormittag

Nach einem gemein­sa­men Frühstück mit Lavendel und Butterkunst und einem GRIPS’schen Warm-Up begann der Tag mit Ideen und Diskussionen zu einem Gesprächsformate-Wiki: Wofür und wie soll es genutzt wer­den? Welche Kategorien braucht es? Wie kön­nen Erfahrungen aus­ge­tauscht wer­den? Und woher kom­men die Formate?

Danach teil­te sich die Gruppe in zwei Impulse, in denen über das über Strukturen Sprechen gespro­chen wur­de und Formen des Dokumentierens der GDG vor­ge­stellt und befragt wur­den. Dabei sind vie­le Fragen, Antworten und Gespräche ent­stan­den, die uns beim Mittag im wun­der­ba­ren Sonnenschein und beim anschlie­ßen­den Sprachziergang in die Nachbargemeinde wei­ter beschäf­ti­gen.

Der Nachmittag

Mit Gesprächen über Auslandsaufenthalte für Studierende der Puppenspielkunst, das Dasein und die Arbeit als Performer und Masterarbeiten ging es durch die Nordthüringische Landschaft vor­bei am Alternativen Bärenpark zu den nächs­ten Impulsen.
Dort ange­kom­men wur­de ange­regt dis­ku­tiert über die Unterschiede zwi­schen Feedback-, Kritik- und Nachgespräch und war­um wir über­haupt auf der Suche nach einer Definition sind. Das fol­gen­de Format war bei Kaffee, Kuchen, Sekt und Trinksprüchen das wohl ent­spann­tes­te bis­her und lud an allen Seiten und Enden des Tisches zum Philosophieren ein.
Durch Lachyoga auf­ge­weckt ging es dann am Long Table um Hierarchien und deren Abbau, um die Fragen wer eigent­lich ent­schei­de, wel­ches Format für wen das bes­te ist, ob Lehrer*innen in ein Schüler*innen Nachgespräch gehö­ren und mit wel­chen Bedürfnissen der Teilnehmenden eines Nachgesprächs wie umge­gan­gen wer­den soll.

Kurze Regenschauer auf dem Heimweg konn­ten die Stimmung nicht trü­ben und auch spä­ter die Grillmeister*innen nicht abschre­cken und bei gutem Essen, Gesellschaftsspielen, Laberfeuer und Musik des Gemeindefestes neben­an klang der Abend aus.

1. Jahrestagung der Geheimen Dramaturgischen Gesellschaft – Tag 1

Ankunft in der Arche Worbis und ers­te Impulse

Noch bevor die ers­te Jahrestagung der Geheimen Dramaturgischen Gesellschaft begann, muss­te viel geklärt wer­den: wel­ches Zimmer liegt wo, wel­che Veranstaltung besu­che ich am Samstag, hel­fe ich lie­ber beim Frühstück Machen oder beim Grillen, was ist mein Lieblingsformat, wo kom­me ich her und wie geht es mir eigent­lich?

Danach wur­de begrüßt und es gab Abendessen. Die Aufforderung der GDG, neben den*derjenigen am Tisch zu sit­zen, den*die ein jeder*eine jede am wenigs­ten kennt, pro­vo­zier­te ers­te Gespräche, haupt­säch­lich um die Frage krei­send „Wie kommst du eigent­lich hier­her?“ und „Was hast du mit Theater zu tun?“.

Am Abend gab es ers­te Impulse aus Berlin, Hildesheim, Berlin und Hildesheim die im anschlie­ßen­den ers­ten Laberfeuer der Tagung mün­de­ten.

 

Preisverleihung auf den Schultheatertagen der bayrischen Gymnasien

Preiskategorien und die zuge­hö­ri­gen Preisträger_innen unse­rer Preisverleihung auf den Schultheatertagen der bay­ri­schen Gymnasien 2017 in Bamberg

Warum ein­fach, wenn‘s auch umständ­lich geht – Swimming

Größte Authentizität – Lehrerin, die uns unter­brach, weil Sie die Preisverleihung blöd fand

Bester Song – Die Räuber (Mad World), weil der Song am Ende jedes Stückes ste­hen kann

Schultheatertage bayrischer Gymnasien 2017

Wir waren zu Gast bei den Schulltheatertagen der bay­ri­schen Gymnasien 2017 in Bamberg. Im wun­der­bar zu einem Festivalzentrum umge­stal­te­ten Kaiser-Heinrich-Gymnasium, mit eige­ner Strandbar, und dem E.T.A.-Hoffmann-Theater konn­ten wir vom 23. bis 26. Juli zehn ein­drucks­vol­le und abwechs­lungs­rei­che Aufführungen aus ganz Bayern besu­chen.

Ab Stunde Null wer­den wir von den P-Seminaren des KHG, wel­che das Festival “schmis­sen”, Willkommen gehei­ßen. Ob im Festivalbüro, hin­ter der Bar, bei der Bühnentechnik oder dem Catering, über­all waren flei­ßi­ge, hoch­mo­ti­vier­te und freund­li­che Schüler*innen am Werk.

Und die­se Energie springt über. Die Festivalgemeinde wird eine spie­le­ri­sche. Es wird gespro­chen, dis­ku­tiert, ver­han­delt, gespielt, beschrie­ben – über das Theater der Zukunft an den Fenstern der Schule, die gese­he­nen Aufführungen auf Kommentarplanen und in der Strandbar oder impul­siv über die Box des blin­den Aktionismus’. Dank der gemein­sa­men Unterbringung in den Klassenräumen des KHG konn­te die Festivalgemeinde auch über Nacht wei­ter zusam­men­wach­sen und wir mit viel Freude unser Format “Pyjama-Party” aus­pro­bie­ren.

Unter den Wegen zwi­schen den bei­den Spielstätten lei­de­te das Festival nicht, sie wur­den im Gegenteil für regen Austausch und Vernetzung genutzt – von Lehrer*innen, Schüler*innen und natür­lich von uns.

Und wir haben Preise ver­lie­hen – was in Bamberg ein beson­de­res Spektakel war. Es war die bisher umstrit­tenste und damit auf ihre Weise best­funk­tio­nie­rens­te Preisverleihung die wir jemals hat­ten. Wir haben uns angreif­bar gemacht, wie es immer unser Ziel ist und damit im Nachgang so vie­le Diskussionen ent­facht, wie noch nie.

Es ging dar­um, ob unse­re Preisverleihung den Wettbewerbscharakter auf ein Festival brin­gen, das bis­her ohne aus­kam.

Es ging dar­um, welch eine Wertschätzung die­ser offe­nen, ehr­li­chen Festival-Reflexion inne woh­ne und dar­um war­um die Preise (25 cent-Dosen-Billig-Cola) man­chen wich­ti­ger schie­nen als unse­re Worte.

Es ging dar­um, wie sehr Schüler*innen sich per­ma­nent ver­glei­chen und der Noten-, Erfolgs-, Vergleichsdruck stets prä­sent sei.

Es ging dar­um war­um eigent­lich wir da sit­zen und uns her­aus­neh­men über die Stücke zu reden.

Es ging dar­um, wel­che Preiskategorien es geben soll­te

Es ging dar­um, ob Schüler*innen wirk­lich kei­ne Ironie ver­ste­hen und wie schwer es ist als Spielleiter Kritik zu ertra­gen.

Es ging um Performerhaltungen und wie wir es als unse­ren Fehler emp­fan­den tat­säch­lich eine Schüler*innen Gruppe nicht bepreist zu haben.

Es ging um ange­kün­dig­te Subversivität.

Wir dan­ken abschlie­ßend allen Beteiligten, ins­be­son­de­re den Schüler*innen und Lehrer*innen aus Bamberg, Burglengenfeld, Kaufbeuren, Neu-Ulm, Nürnberg, Oberasbach, Schwabach, Straubing, Vaterstetten und Würzburg, sowie den zustän­di­gen P-Seminaren.

Fachtagung „Anzetteln – Was kommt eigentlich nach Worldcafé und Fishbowl?“

Vom 20.–21. Juni 2017 in Wolfenbüttel.

Eine Tagung, in der es ums Anzetteln von Gesprächen gehen soll, hat uns als Gruppe pro­fes­sio­nel­ler Gesprächsanstiftender natür­lich beson­ders gereizt. Dann gab es da noch die­sen „call for methods“
bei dem „Studierende, Künstler_innen, Kulturschaffende und Kulturvermittler_innen“ ein­ge­la­den wur­den, „ihre Arbeit und ihre Gedanken zum Thema Neue Formate in der Kulturellen Bildung auf künst­le­ri­sche Art und Weise zu prä­sen­tie­ren“.

Wir ent­schlos­sen uns dazu, unser Urformat, das „Basislager“, ein­zu­rei­chen und waren froh dar­über, das „Basislager“ als „dura­tio­nal, Aufenthalts-, Erholungs-, Begegnungs-, Dokumentations-, Partizipations- und Diskursort“ unter der Auswahl an weit­ge­hend zeit­lich sehr begrenz­ten Gesprächsmethoden auf der Tagung vor­stel­len zu kön­nen.

Es war uns eine gro­ße Freude, auf die­ser Tagung auch auf Menschen aus Arbeitskontexten fern­ab des Theaters zu tref­fen, die sich eben­falls mit dem „Sprechen über“ beschäf­ti­gen und mit ihnen unse­re und ihre Arbeit zu dis­ku­tie­ren.

Zwischen Lean cof­fee, Barcamp, Sudelbüchern, Dinnerformaten, einer Soundlecture, warmdenk-Methoden, Spaziergängen, fuck-up-nights, einer Fahrradtour durch Wolfenbüttel und den Raum immer stär­ker fül­len­den gra­phic record­ings rausch­te der Fluss an dem sehr ange­neh­men Tagungsgebäude vor­bei und es blieb aus­rei­chend Zeit mit den ande­ren Teilnehmenden über die Impulse der Tagung zu spre­chen.

Wir emp­fan­den die bei­den Tage als gro­ße Bereicherung und freu­en uns dar­auf, wei­ter­hin Gespräche anzu­zet­teln und die ange­zet­tel­ten Kontakte zu wun­der­ba­ren wei­te­ren Projekten wer­den zu las­sen.

(Willi, Jonas und Anna)

PS: Wir haben wie­der ein­mal fest­ge­stellt, dass unser Name „Geheime Dramaturgische Gesellschaft“ bereits für sich als Gesprächsanlass her­vor­ra­gend funk­tio­niert.

Dokumentation der Jahreskonferenz der Dramaturgischen Gesellschaft

In der neu­en Ausgabe der Zeitschrift der Dramaturgischen Gesellschaft dra­ma­tur­gie ist unser Beitrag zur Konferenzdokumentation erschie­nen. Die kom­plet­te Ausgabe fin­det ihr hier (unser Beitrag beginnt auf Seite 15) und unse­ren Beitrag ein­zeln hier.

Während der Konferenz im Januar haben wir viel Material pro­du­ziert, von dem nur ein Teil in die­sen Beitrag ein­flie­ßen konn­te. Wir wol­len gern auch all das mit euch tei­len, was sonst nicht ver­öf­fent­licht wür­de:

How we speak about Theatre for Young Audiences?

Workshop mit Jonas Feller in Kapstadt beim 19. ASSITEJ World Congress Cradle of Creativity am 19. und 20. Mai 2017 im Rahmen des Focus Day Theatre as Education. 

Mit ca. 15 inter­na­tio­na­len Teilnehmenden wur­den an zwei Tagen Gesprächsformate, die ein Gespräch auf Augenhöhe zwi­schen allen Teilnehmenden ermög­li­chen, erprobt und bespro­chen. Nachdem der ers­te Tag vor allem dem gemein­sa­men Ausloten von Erfahrungen mit und Visionen von Gesprächen und dem Sprechen über das Sprechen gewid­met war, ging es am zwei­ten Tag nach dem gemein­sa­men Aufführungsbesuch um das prak­ti­sche Erproben ein­zel­ner Formate.

Es hat sich gezeigt, der Bedarf nach Gesprächen und Menschen, die die­se anlei­ten kön­nen und wol­len ist über­all vor­han­den. Der World Congress war da lei­der kei­ne Ausnahme. Denn außer den Gesprächen im Workshop (und natür­lich all den Privatgesprächen) ließ das Festivalprogramm Gespräche über Aufführungen ver­mis­sen.

Eine Erkenntnis die bereits beim Wildwechsel 2015 auf­kam: Festivals die Theater für Kinder und Jugendliche machen haben schein­bar Schwierigkeiten ihr Zielpublikum (Kinder und Jugendliche) und ihr zwei­tes Zielpublikum (Fachpublikum und Theaterschaffende) zusam­men und vor allem in Dialog zu brin­gen. Da ist auf jeden Fall noch Arbeit zu leis­ten und ich hof­fe, dass wir als GDG da einen Beitrag zusteu­ern kön­nen.

Talking about theat­re is a con­ti­nuous enga­ge­ment with per­for­man­ces and espe­ci­al­ly important for young audi­en­ces and their reflec­tion of art. But often tal­king about per­for­man­ces is a mode­ra­ted q&a with the artists tal­king about their work and only litt­le space for exchan­ge to speak about the expe­ri­en­ces of the audi­ence made during and after the show. Discussions about and post-processing of per­for­man­ces can be more than tal­king about inten­ti­ons, pur­po­ses and ide­as of the artists: they can be a space to issue the audi­en­ces expe­ri­en­ces and collec­tive refle­xi­on; they got poten­ti­al for an exchan­ge at eye level – bet­ween artists and audi­ence, bet­ween child­ren, youngs­ters and adults. Instead of speaking about sta­ging and pro­duc­tion con­cepts and dra­ma­tur­gies one can ask: What did you expe­ri­ence? What do you remem­ber? How do you feel now com­pa­red to how you felt befo­re the per­for­mance? When tal­king about indi­vi­du­al expe­ri­ence, ever­y­bo­dy is an expert (not only the artists, pro­fes­sio­nals and adults) – an expert for the own expe­ri­ence. This kind of talk is focu­sed on the exchan­ge of expe­ri­en­ces made.

The work­shop deals with methods, stra­te­gies and for­mats for crea­ting and mode­ra­ting non-hierarchical dis­cus­sions. It is about taking the audience’s expe­ri­en­ces serious­ly and to value the jud­ge­ments and opi­ni­ons of the others. Especially for tal­king with child­ren and youngs­ters such non-hierarchical space and being seen as equal dia­lo­gue part­ners is essen­ti­al.

The work­shop will focus on methods which can be used for talks and post-processing with child­ren and youngs­ter. The for­mats have dif­fe­rent func­tions but all of them enab­le a low based ent­ry in dis­cus­sions which inclu­des ever­y­bo­dy and gives an oppor­tu­ni­ty for par­ti­ci­pa­ti­on to ever­y­bo­dy.“

(Workshop-Abstract im Konferenzprogramm)

Das was man postet beschämt einen nicht.“

Im Rahmen des Handbuchs zu Vermittlungsformaten in der frei­en Szene (einem Projekt des Performing Arts Programm Berlin) haben wir die Nachgesprächsformate „Kartographie“ und das „Unbeschriebene Blatt“ (weiter-)entwickelt und erpro­ben die­se nun in meh­re­ren Testläufen bei Aufführungen in ver­schie­de­nen frei­en Spielstätten Berlins.

Das Handbuch wird Anfang 2018 erschei­nen und auch die von uns  ent­wi­ckel­ten und getes­te­ten Formate in Form einer Anleitung ent­hal­ten.

Im Mai 2017 haben wir an vier Tagen die bei­den Formate bei Aufführungen von zeit­ge­nös­si­schem Musiktheater, Objekttheater, Sprechtheater und Performance getes­tet.

Heute wol­len wir euch die „Kartographie“ ein wenig vor­stel­len.

Die Zuschauer_innen gehen nach Ende der Vorstellung zurück in den Aufführungsraum (Bühne & Publikumsbereich) und kar­to­gra­phie­ren ihn, indem sie Gedanken, Eindrücke und Fragen auf Post- Its schrei­ben und die­se in den Aufführungsraum kle­ben. Der archi­tek­to­ni­sche Raum wird ergänzt, indem Sinnliches und Gedankliches an ihn geknüpft wird. Die Zuschauenden erwei­tern dadurch den Aufführungsraum und ver­lei­hen ihm aus ihren sub­jek­ti­ven Perspektiven her­aus zusätz­li­che Bedeutungen. So ent­steht eine gemein­sa­me Kartographie der indi­vi­du­el­len Aufführungserlebnisse.

Die „Kartographie“ hat sich unter ande­rem fol­gen­de Ziele gesetzt:

  • Suspension von Hierarchien zwi­schen Künstler_innen und Zuschauer_innen
  • Fokussierung der Gemeinschaft, wel­che gemein­sam die Aufführung her­vor­ge­bracht und erlebt hat
  • Perspektivwechsel
  • Meinungsäußerung ohne zu spre­chen erlaubt es auch Dinge zu äußern / auf­zu­schrei­ben die man sich nicht trau­en wür­de zu sagen
  • Verhinderung eines Künstler_innengesprächs, in wel­chem sich die bei­den Parteien – Künstler_innen und Zuschauer_innen – kon­fron­ta­tiv gegen­über­sit­zen

Hier ein paar Impressionen von den Testläufen der „Kartographie“

 

   

 

 

STTS 2017 – Auf ein Neues!

Vom 14. – 16. Juni 2017 waren wir zum zwei­ten Jahr in Folge auf den Schultheatertagen Sachsen, die die­ses Jahr in Bautzen statt­fan­den und unter dem Motto „Über Theater reden“ stan­den. Dort haben wir alte Bekannte getrof­fen, aber vor allem vie­le neue, jun­ge Gesichter ken­nen­ge­lernt und mit ihnen über Theater gere­det. Im und am wun­der­schö­nen Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen haben wir dazu unser Basislager auf­ge­stellt.

Nachdem wir am Mittwoch von den inter­ga­lak­ti­schen Moderatorinnen Anna, Nathalie und und dem inter­ga­lak­ti­schen Moderator Karl und den öffent­li­chen VertreterInnen will­kom­men gehei­ßen wur­den, begrüß­ten wir am Dienstag die fünf Spielgruppen aus Dresden, Niesky, Hoyerswerda, Zwickau, Limbach-Oberfrohna, sowie einer Gastspielgruppe eben­falls aus Dresden mit einem Speeddating.

An die­sem und den fol­gen­den Tagen haben wir sechs wun­der­vol­le, sehr ver­schie­de­ne Schulheaterinszenierungen gese­hen. Und bei so viel Input darf ein gutes Nachgespräch natür­lich nicht feh­len. In Symbolgruppen konn­ten die Schülerinnen und Schülern und auch die Lehrerinnen und Lehrern mal mehr, mal weni­ger mode­riert über das Erlebte reden, strei­ten und dis­ku­tie­ren. Die Ergebnisse der Nachgespräche wur­den im Basislager aus­ge­stellt und dien­ten somit der wei­ter­füh­ren­den Disskusion.

Auch erhiel­ten die Schülerinnen und Schüler am Donnerstag die Möglichkeit ver­schie­de­ne for­schen­den Workshops zu besu­chen und prä­sen­tier­ten ihre kunst­vol­len Ergebnisse auf dem Theatervorplatz.

Abschließend sorg­te das Basslager mit unse­ren bei­den lei­den­schaft­li­chen Djs Rafael und Saskia Am Freitag im Anschluss an die hoch­en­er­ge­tisch insze­nier­te Abschlussveranstaltung für eine mehr als gelun­ge­ne und dem Festival ange­mes­se­ne Abschlussparty.

Wir hat­ten in Bautzen viel Spaß, haben viel gelacht, viel ent­deckt und viel erfah­ren, und uns dabei sehr wohl gefühlt – Auf ein Neues.