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Monat: September 2019

SDL 2019 – Ein Auftakt

Am Sonntag den 22.09. gestal­ten wir auf dem SDL um 15:30 die Openair‐Eröffnung. Wir wol­len dafür ein Stück insze­nie­ren. Alle gemein­sam, drau­ßen und unge­probt. Wir wol­len uns den Raum des Festivals erschlie­ßen. Wir wol­len zu einer Gemeinschaft wer­den. Einer Gemeinschaft mit Kopfhörern.

Daher bit­ten wir alle Teilnehmenden des Festivals sich im Vorfeld fol­gen­de Datei auf ein mobi­les Audioabspielgerät (also ein Handy oder ein MP3‐Player) zu laden:

Auftakt‐SDL19 MP3 (Es han­delt sich um eine ZIP‐Datei wel­che vor Verwendung noch ent­packt wer­den muss)

Wir freu­en uns auf eine fan­tas­ti­sche Woche mit guten Gesprächen, einem dis­kur­si­ven Basislager und einer kol­lek­ti­ven Auftaktchoreografie.

Credits:

Stimmen: Kira Tschernjak, Fabius Walldorf, Florian Schade, Helene Haase, Johanna Engel, Noah Kolberg
Musik: The Fisherman -Don’t be afraid of the ghosts
Pipe Choir Records – Stand Up
Elexive – Tonic and Energy
via Soundcloud
Schnitt: Saskia Scheffel


Reflexionsworkshop zum Sommertheater des Theater am Markt Eisenach

Der letz­te Applaus ist ver­hallt, die Tribüne im Schlosshof ist abge­baut und die Kostüme wan­dern in den Fundus. Das Sommertheater des Theater am Markt in Eisenach ist für die­ses Jahr vor­bei. Zum Abschluss der Produktion gab es Sekt. Und einen Reflexionsworkshop mit Stephan und Saskia.

Der Workshop stand im Zeichen der Arbeit. Wie haben wir gear­bei­tet? Haben wir uns über­ar­bei­tet? Wie wol­len wir arbei­ten? Im Rücksitz wur­den zunächst gegen­sei­tig die Höhen und Tiefen der ande­ren nach­voll­zo­gen.

Beim Sprachziergang ging es um Arbeitsstrukturen, Abläufe und inter­ne Kommunikationsstrukturen. Was braucht es mehr? Was weni­ger? Und wo steckt noch Potenzial? Es wur­de unter ande­rem über Mehrfachbelastung und Transparenz gespro­chen. Die eige­nen Meinungen konn­ten anschlie­ßend in ver­schie­de­nen Raumdiagrammen auf dem Marktplatz auf ihre Breitenwirksamkeit unter­sucht wer­den. Die wohl größ­te Einigkeit herrsch­te bei der Forderung, dass bit­te zukünf­tig jede*r sein Geschirr abspü­len soll.

An der Tafel des gro­ßen Fressens muss­te zunächst jede*r sei­nen Platz fin­den. Kenne ich alle Sponsoren des Sommertheaters? Sehe ich mich spä­ter Beruflich am Theater? Wo lie­gen mei­ne Grenzen? Die Platzschilder sorg­ten für diver­se Diskussionen an der Kaffeetafel.

Doch vor allem floss der Sekt und spä­ter auch eini­ge Tränen. Es gab beweg­te Toasts auf das Sommertheater, auf das tol­le Ensemble, den Enthusiasmus aber auch auf das Übertreten der eige­nen Grenzen. Es gab emo­tio­na­le Abschiede und Vorfreude aufs nächs­te Jahr.

 Wir freu­en uns, dass wir dabei sein durf­ten.