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Kategorie: Klausur

Von seriösen Besprechungen zum Online-Laberfeuer – Ein Klausurwochenende im Homeoffice

Einblicke in die Großklausur der Geheimen Dramaturgischen Gesellschaft 2020

Das Jahr neigt sich dem Ende und das bedeu­tet für uns: Großklausur! Stets in einem der bei­den letz­ten Monate eines Jahres tref­fen sich alle 15 Mitglieder der Geheimen Dramaturgischen Gesellschaft unter einem Dach. In der Mitte Deutschlands sit­zen wir an lan­gen Tafeln zusam­men,
schrei­ben und pin­nen an bun­te Stellwände, erpro­ben unse­re eige­nen Formate und erfreu­en uns zwi­schen­durch an gemein­sa­mem Essen und Four Corners. Was in den letz­ten Jahren in Gotha und Weimar statt­ge­fun­den hat, haben wir am 21.+22. November 2020 an 15 ver­schie­de­nen Orten in Deutschland ver­teilt und doch zusam­men durch­ge­führt. Eine Jahresklausur im Homeoffice.

3. Klausurtagung der GDG

Wir haben 2018 an so vie­len Projekten gear­bei­tet wie noch nie. Ein Wochenende lang haben wir uns des­halb bei unse­rer 3. Klausur vom 16.–18.11. Zeit genom­men das ver­gan­ge­ne Jahr zu reflek­tie­ren und das kom­men­de Jahr anzu­den­ken und vor­zu­be­rei­ten. Unser Dank geht an die­ser Stelle noch ein­mal an das Stellwerk Weimar für das Zurverfügungstellen der Räumlichkeiten.

Außerdem haben wir uns Zeit genom­men unser Format der Preisverleihung zu pro­ben. In Ermangelung eines Festivalprogramms haben wir dafür Youtube-Videos benutzt. Hier die Ergebnisse:

Bester Schnitt – Kung Fury → https://www.youtube.com/watch?v=bS5P_LAqiVg

Größtes Fremdschämpotential – Service is Selling → https://www.youtube.com/watch?v=LXmShIyjJvg

ange­mes­se­ne Länge – Too many cooks → https://www.youtube.com/watch?v=QrGrOK8oZG8

Bester Hintergrund – BP Spills Coffee → https://www.youtube.com/watch?v=2AAa0gd7ClM

Klarster Moment von „Das kann ich auch“ – 3 Minute Meal → https://www.youtube.com/watch?v=Vf8fB7DUSkg

Aufregendste Bartfrisur – The Horribly Slow Murderer with the Extremely Inefficient Weapon by Richard Gale → https://www.youtube.com/watch?v=9VDvgL58h_Y

Größtes Ego – David für die stand­haf­te Vertretung eige­ner Positionen in der Preisverleihung

Schönste Auflösung – 3 minu­te meal → https://www.youtube.com/watch?v=Vf8fB7DUSkg

Beste Nahaufnahme – Die Nuss

Klarste Form – too many cooks → https://www.youtube.com/watch?v=QrGrOK8oZG8

fast ero­tischs­ter Moment – Ylvis – The Cabin → https://www.youtube.com/watch?v=ua1FAlHt_Ys

Schönstes Objekt – Die hand­ge­trie­be­ne Kupferschüssel aus Cooking with Apples – The Victorian Way → https://www.youtube.com/watch?v=v9xvCuO33Ao

Das Ding will ich haben – Der Mixer aus „Will It Blend? Iphone X“ → https://www.youtube.com/watch?v=KWqw5SpITg8

Bestes Zusammenspiel – Jumpin Jive – Cab Calloway and the Nicholas Brothers → https://www.youtube.com/watch?v=_8yGGtVKrD8

buf­figs­ter Buffer – Wintergatan – Marble Machine → https://www.youtube.com/watch?v=IvUU8joBb1Q

Authentischster Dialekt/Akzent – Der Rasssismus Workshop → https://www.youtube.com/watch?v=tWpyfxxL6Lc

Hintergründigste Hintergrundmusik – Selling is Service → https://www.youtube.com/watch?v=LXmShIyjJvg

2. Klausurtagung der GDG

Nach einem auf­re­gen­den und viel­sei­ti­gen Jahr 2017 hat sich die Geheime Dramaturgische Gesellschaft freund­li­cher­wei­se in die Räumlichkeiten vom art der Stadt e.V. Gotha zur Klausurtagung zurück­zie­hen kön­nen. Wir haben das Jahr Revue pas­sie­ren las­sen und uns gegen­sei­tig von den letz­ten Aktivitäten auf dem 23. Treff Junges Theater Thüringen, den Filmtagen der baye­ri­schen Schulen und dem State of the Art Hildesheim berich­tet. Wenn man ver­su­chen wür­de das Jahr 2017 in Zahlen dar­zu­stel­len sähe das wahr­schein­lich so aus:

2 Beobachtungs und Dokumentationsaufträge
2 Klausurtagungen der GDG
1 Jahrestagung der GDG
2 Publikationsbeteiligungen
3 Neukonzipierte Nachgesprächsformate
10 Testläufe der neu­kon­zi­pier­ten Nachgesprächsformate
3 kon­zi­pier­te und durch­ge­führ­te inter­na­tio­na­le und natio­na­le Workshops
1 Preisverleihung
1 Logo
1 Facebook Seite
1 neue Website
6 besuch­te Festivals
1 besuch­ter Fachtag
2 besuch­te Werkstatttage
7 neue Arbeitspartner*innen
3 Lagerfeuer
4 Sprachziergänge
200 Klebepunkte
300 Kugelschreiber
800 E‑Mails
1000 Post its
unzäh­li­ge goog­le docs

Wir haben, nach­dem wir uns gemein­sam aller Aktivitäten und Geschehnisse des ver­gan­ge­nen erin­nert haben, die indi­vi­du­el­len (Zukunfts-)Vorstellungen und Interessen – hier sind auch eini­ge kom­plett neue for­mu­liert wor­den – inner­halb der GDG aus­ge­lo­tet und geklärt, wer wie in Zukunft wei­ter­ma­chen will. Natürlich haben wir uns die­ses Wochenende nicht nur in Form des Zurückschauens mit dem Jahr 2017 aus­ein­an­der­ge­setzt son­dern haben uns auch viel Zeit genom­men unse­re bis­he­ri­gen Formate zu reflek­tie­ren und zu befra­gen. Wir haben her­aus­ge­ar­bei­tet was gut funk­tio­niert und an wel­chen Schrauben man in man­chen Formaten noch dre­hen muss, damit sie für ein Publikum als Gesprächsimpuls funk­tio­nie­ren kön­nen. So brach­te zum Beispiel die Diskussion des Formats „Preisverleihung“ am Ende kla­rer for­mu­lier­te Performer*innenhaltungen, Spielregeln und ver­schie­de­ne Antworten auf die Fragen „Warum spre­chen wir?“ her­vor. Zum Abschluss began­nen wir damit das Jahr 2018 zu pla­nen. Die Kalender wur­den gezückt, Termine abge­spro­chen und mög­li­che Arbeitskonstellationen ent­wor­fen. Wir haben eini­ges vor und die ers­ten Gespräche über mög­li­che Zusammenarbeiten haben schon begon­nen. Wir sind gespannt und hal­ten euch natür­lich auf dem Laufenden, denn wir wol­len mit euch reden.