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Autor: Conni

STTS 2018 – Runde drei!

Theaterschaffende Schüler*innen aus ganz Sachsen fei­er­ten Theater vom 6. bis 9. Juni unter dem Motto „Theater und Politik“ im Opernhaus Chemnitz. Drei Tage lang zeig­ten und dis­ku­tier­ten 119 Schüler*innen aus sechs Theatergruppen im Rahmen des Schülertheatertreffens 2018 ihre dies­jäh­ri­gen Produktionen, ihre Gedanken und Gefühle zur Zukunft unse­rer Gesellschaft. Und wir waren – inzwi­schen das drit­te Jahr in Folge – mit dabei.

Wir haben Nachgespräche für die ein­zel­nen Produktionen und ein poli­ti­sches Basislager ent­wor­fen, in denen und dem die Schüler*innen gleich­be­rech­tigt zu Wort kom­men konn­ten. Auf gro­ßen Tafeln wur­de über die Zukunft des Theaters debat­tiert, in einem über­di­men­sio­nal gro­ßen Buch “Ideen für eine bes­se­re Welt” gesam­melt.  So ent­stand ein ange­reg­ter Austausch, alle Facetten des Festival-Mottos betref­fend, über kon­kre­te Aufführungen, Theater und Politik im Allgemeinen und das Festival an sich.

Wir haben ein Speeddating ver­an­stal­tet und uns unter die Festivalbesucher*innen gemischt, haben viel Theater gese­hen und fast noch mehr über Theater gere­det.

Auf öffent­li­chen Planen und in gehei­men Briefen wur­den Aufführungen enga­giert dis­ku­tiert, bei einem Picknick ent­spannt über die Festivalerlebnisse geplau­dert. Am abend­li­chen Laberfeuer wur­de musi­ziert und auf der Terrasse impro­vi­siert.

Zu guter letzt ver­wan­del­te sich am Freitagabend das Basislager in ein hoch­en­er­ge­ti­sches Basslager. Es wur­de aus­gie­big getanzt – mit will­kom­me­ner Abkühlung in Form einer Eisverleihung.

Wir bedan­ken uns bei allen Gruppen sowie der Organisation für drei ein­drucks­vol­le, unter­halt­sa­me und bewe­gen­de Tage.

Danke dafür!

Conni

26. Schülertheatertreffen Sachsen-Anhalt

Vom 3. bis zum 6. Juni ver­an­stal­te­te das Landeszentrum Spiel & Theater Sachsen-Anhalt e.V. das dies­jäh­ri­ge Schülertheatertreffen am Theater Magdeburg und neben neun Schüler*innen-Gruppen durf­te sich auch die Geheime Dramaturgische Gesellschaft herz­lich will­kom­men füh­len vor Ort die Nachgesprächskultur zu beför­dern.

Zusammen mit Spielenden der gela­de­nen Inszenierungen kon­zi­pier­ten wir in einem Workshop vor­ab und im Verlauf des Festivals Nachgesprächsformate und ein Basislager und setz­ten die­se dann auf dem Festival um. Unterstützt wur­de wir dabei durch Luise Edom und Wiebke Zielosko, mit denen die Geheime Dramaturgische Gesellschaft schon mehr­mals in Thüringen arbei­te­ten.

Wir haben gemein­sam Briefkästen und Spiele gebas­telt, auf Scheiben dis­ku­tiert, Impulse gesetzt und Theater gefei­ert.

Es waren vier wunder- und ein­drucks­vol­le Tage von der Einreise in den „Staat des Triumphes durch Tatkraft“ bis zur Ausreise aus dem neu­ge­grün­de­ten Staat vol­ler groß­ar­ti­gem Theater, inter­es­san­ter (Nach-)Gespräche und vor allem mit einer herz­li­chen Atmosphäre.

Ein beson­de­rer Dank geht an die­ser Stelle an die Spielenden, mit denen ich zusam­men arbei­ten durf­te, und natür­lich an die Festivalorganisation.

So bleibt zum Schluss nur eins: Der Wunsch nach mehr.

Es war ein Fest!

Conni

Preisverleihung auf den Schultheatertagen der bayrischen Gymnasien

Preiskategorien und die zuge­hö­ri­gen Preisträger_innen unse­rer Preisverleihung auf den Schultheatertagen der bay­ri­schen Gymnasien 2017 in Bamberg

Warum ein­fach, wenn‘s auch umständ­lich geht – Swimming

Größte Authentizität – Lehrerin, die uns unter­brach, weil Sie die Preisverleihung blöd fand

Bester Song – Die Räuber (Mad World), weil der Song am Ende jedes Stückes ste­hen kann

Schultheatertage bayrischer Gymnasien 2017

Wir waren zu Gast bei den Schulltheatertagen der bay­ri­schen Gymnasien 2017 in Bamberg. Im wun­der­bar zu einem Festivalzentrum umge­stal­te­ten Kaiser-Heinrich-Gymnasium, mit eige­ner Strandbar, und dem E.T.A.-Hoffmann-Theater konn­ten wir vom 23. bis 26. Juli zehn ein­drucks­vol­le und abwechs­lungs­rei­che Aufführungen aus ganz Bayern besu­chen.

Ab Stunde Null wer­den wir von den P-Seminaren des KHG, wel­che das Festival “schmis­sen”, Willkommen gehei­ßen. Ob im Festivalbüro, hin­ter der Bar, bei der Bühnentechnik oder dem Catering, über­all waren flei­ßi­ge, hoch­mo­ti­vier­te und freund­li­che Schüler*innen am Werk.

Und die­se Energie springt über. Die Festivalgemeinde wird eine spie­le­ri­sche. Es wird gespro­chen, dis­ku­tiert, ver­han­delt, gespielt, beschrie­ben – über das Theater der Zukunft an den Fenstern der Schule, die gese­he­nen Aufführungen auf Kommentarplanen und in der Strandbar oder impul­siv über die Box des blin­den Aktionismus’. Dank der gemein­sa­men Unterbringung in den Klassenräumen des KHG konn­te die Festivalgemeinde auch über Nacht wei­ter zusam­men­wach­sen und wir mit viel Freude unser Format “Pyjama-Party” aus­pro­bie­ren.

Unter den Wegen zwi­schen den bei­den Spielstätten lei­de­te das Festival nicht, sie wur­den im Gegenteil für regen Austausch und Vernetzung genutzt – von Lehrer*innen, Schüler*innen und natür­lich von uns.

Und wir haben Preise ver­lie­hen – was in Bamberg ein beson­de­res Spektakel war. Es war die bisher umstrit­tenste und damit auf ihre Weise best­funk­tio­nie­rens­te Preisverleihung die wir jemals hat­ten. Wir haben uns angreif­bar gemacht, wie es immer unser Ziel ist und damit im Nachgang so vie­le Diskussionen ent­facht, wie noch nie.

Es ging dar­um, ob unse­re Preisverleihung den Wettbewerbscharakter auf ein Festival brin­gen, das bis­her ohne aus­kam.

Es ging dar­um, welch eine Wertschätzung die­ser offe­nen, ehr­li­chen Festival-Reflexion inne woh­ne und dar­um war­um die Preise (25 cent-Dosen-Billig-Cola) man­chen wich­ti­ger schie­nen als unse­re Worte.

Es ging dar­um, wie sehr Schüler*innen sich per­ma­nent ver­glei­chen und der Noten-, Erfolgs-, Vergleichsdruck stets prä­sent sei.

Es ging dar­um war­um eigent­lich wir da sit­zen und uns her­aus­neh­men über die Stücke zu reden.

Es ging dar­um, wel­che Preiskategorien es geben soll­te

Es ging dar­um, ob Schüler*innen wirk­lich kei­ne Ironie ver­ste­hen und wie schwer es ist als Spielleiter Kritik zu ertra­gen.

Es ging um Performerhaltungen und wie wir es als unse­ren Fehler emp­fan­den tat­säch­lich eine Schüler*innen Gruppe nicht bepreist zu haben.

Es ging um ange­kün­dig­te Subversivität.

Wir dan­ken abschlie­ßend allen Beteiligten, ins­be­son­de­re den Schüler*innen und Lehrer*innen aus Bamberg, Burglengenfeld, Kaufbeuren, Neu-Ulm, Nürnberg, Oberasbach, Schwabach, Straubing, Vaterstetten und Würzburg, sowie den zustän­di­gen P-Seminaren.

STTS 2017 – Auf ein Neues!

Vom 14. – 16. Juni 2017 waren wir zum zwei­ten Jahr in Folge auf den Schultheatertagen Sachsen, die die­ses Jahr in Bautzen statt­fan­den und unter dem Motto „Über Theater reden“ stan­den. Dort haben wir alte Bekannte getrof­fen, aber vor allem vie­le neue, jun­ge Gesichter ken­nen­ge­lernt und mit ihnen über Theater gere­det. Im und am wun­der­schö­nen Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen haben wir dazu unser Basislager auf­ge­stellt.

Nachdem wir am Mittwoch von den inter­ga­lak­ti­schen Moderatorinnen Anna, Nathalie und und dem inter­ga­lak­ti­schen Moderator Karl und den öffent­li­chen VertreterInnen will­kom­men gehei­ßen wur­den, begrüß­ten wir am Dienstag die fünf Spielgruppen aus Dresden, Niesky, Hoyerswerda, Zwickau, Limbach-Oberfrohna, sowie einer Gastspielgruppe eben­falls aus Dresden mit einem Speeddating.

An die­sem und den fol­gen­den Tagen haben wir sechs wun­der­vol­le, sehr ver­schie­de­ne Schulheaterinszenierungen gese­hen. Und bei so viel Input darf ein gutes Nachgespräch natür­lich nicht feh­len. In Symbolgruppen konn­ten die Schülerinnen und Schülern und auch die Lehrerinnen und Lehrern mal mehr, mal weni­ger mode­riert über das Erlebte reden, strei­ten und dis­ku­tie­ren. Die Ergebnisse der Nachgespräche wur­den im Basislager aus­ge­stellt und dien­ten somit der wei­ter­füh­ren­den Disskusion.

Auch erhiel­ten die Schülerinnen und Schüler am Donnerstag die Möglichkeit ver­schie­de­ne for­schen­den Workshops zu besu­chen und prä­sen­tier­ten ihre kunst­vol­len Ergebnisse auf dem Theatervorplatz.

Abschließend sorg­te das Basslager mit unse­ren bei­den lei­den­schaft­li­chen Djs Rafael und Saskia Am Freitag im Anschluss an die hoch­en­er­ge­tisch insze­nier­te Abschlussveranstaltung für eine mehr als gelun­ge­ne und dem Festival ange­mes­se­ne Abschlussparty.

Wir hat­ten in Bautzen viel Spaß, haben viel gelacht, viel ent­deckt und viel erfah­ren, und uns dabei sehr wohl gefühlt – Auf ein Neues.