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Volkstheaterfestival Karlsruhe

Vom 19.–21. Juli war Tobias als Vertreter der GDG am Staatstheater Karlsruhe zu Gast. Das soge­nann­te „Volkstheater“ ist dort seit eini­gen Jahren eine eige­ne Sparte für Theater mit nicht‐professionellen Darsteller*innen. An die­sem Wochenende wur­den beim jähr­li­chen „Volkstheaterfestival“ die neu­en Arbeiten von ins­ge­samt acht Theaterlaboren gezeigt. Wir gestal­te­ten die Nachgespräche zwi­schen Publikum und Produktionsteams.

So divers wie die Gruppen, so ver­schie­den waren auch die Gespräche: Bei man­chen stand kon­struk­ti­ves Feedback im Vordergrund, bei ande­ren das Formulieren offe­ner Fragen. In eini­gen ging es um die indi­vi­du­el­le Seherfahrung, in wie­der ande­ren um die Begegnung zwi­schen Menschen ver­schie­de­ner Altersstufen.  Über vie­len Gesprächen stand dar­um die Frage, wie ein gleich­be­rech­tig­ter Austausch zwi­schen allen Teilnehmenden einer Aufführung aus­se­hen kann. Alle waren stark besucht und mit dem letz­ten Wort nicht zu Ende.

Teilnehmende beim Format Rücksitz

Am Sonntag zog die Festivalgemeinde in die Stadt, wo in einem zwi­schen­ge­nutz­ten Raum die letz­te Aufführung statt­fand. An ein offe­nes Stückende schlos­sen wir die „Kartographie“ an:  Alle Teilnehmenden waren ein­ge­la­den, den Raum mit Fragen, Gedanken und Anmerkungen zu mar­kie­ren und an den jewei­li­gen Orten ins Gespräch zu kom­men. Drinnen war es noch hei­ßer als drau­ßen. Es gab Pizza für die Spielenden. Und was von dort an Gesprächsanfängen mit­ge­nom­men wur­de, wis­sen die Post‐Its, die geblie­ben sind.

© Sarah Swantje Fischer
© Sarah Swantje Fischer